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Forex Handel leicht gemacht - Interview mit Rafael Neustadt - Head of FXFlat

Devisenmarkt - auch Foreign Exchange (Forex) Markt, ist der ökonomische Markt an dem Devisenangebot und Devisennachfrage auffeinander treffen und zum ausgehandelten Devisenkurs gehandelt werden. Der Devisenmarkt lässt sich nicht lokalisieren, weil der Devisenhandel ganz überwiegend zwischen den Marktteilnehmern direkt stattfindet....

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Interview mit Christian Weiss zum fünfjährigen Jubiläum von FXFlat

David Ernsting von Broker-Test.de hat mit Christian Weiß, Head of Trading beim CFD und Forex Broker FXFlat, anlässlich des fünfjährigen Jubiläums von FXFlat gesprochen und einen Blick zurück auf die Vergangenheit aber auch auf die Ziele und Pläne des CFD und Forex Brokers geworfen.

1) Herr Weiß, herzlichen Glückwunsch zu 5 erfolgreichen Jahren FXFlat. Mit welchen Zielen sind Sie vor 5 Jahren gestartet und wo sehen Sie sich jetzt?
Als langlährig Bafin-regulierte Vermögensverwaltung wollten wir Anlegern, die ihre Anlageentscheidungen gerne selbst treffen möchten, ein höchst professionelles Werkzeug an die Hand geben und insbesondere dem deutschsprachigen Markt, der bis dato vorwiegend von ausländischen Anbietern dominiert wurde, die diversen Vorteile des CFD und Forex Handels näher bringen.

Wir sehen uns heute, auch durch den allgemeinen Vertrauensverlust hinsichtlich einer kundengerechten Beratung, den technologischen Fortschritt, aber auch durch unseren kontinuierlichen Erfolg mehr als bestätigt und freuen uns als einer der führenden Anbieter im deutschen Markt wahrgenommen zu werden.

2) Welche persönlichen Erfahrungen haben Sie in dieser Zeit gemacht? Welches Ereignis hat Sie am stärksten motiviert oder gefreut?
Besonders hat mich die Auszeichnung zum CFD Broker des Jahres 2011 gefreut. Wir konnten mit FXFlat fast die gesamte Punktzahl erreichen und erzielten in nahezu jeder Kategorie sehr gute Ergebnisse. Auch das starke Kundenwachstum und steigende Interesse an unseren Webinaren zeigt uns, dass das Thema Trading mit CFDs und Forex weiterhin sehr nachgefragt wird. Unser Team ist in den letzten Jahren auch deutlich gewachsen, um den Ansprüchen einer kompetenten und individuellen Kundenbetreuung weiterhin gerecht zu werden.

3) Welche Ziele haben Sie mit FXFlat für die nächsten 5 Jahre?
Wir möchten unsere Unternehmensphilosophie der Nachhaltigkeit weiter fortführen und unseren Kunden weiterhin ein bestmögliches Angebot zur Umsetzung Ihrer Anlageziele bieten. Neben der ständigen Erweiterung der angebotenen Handelsinstrumente möchten wir uns auch weiterhin als Vorreiter bei der Fort- und Weiterbildung etablieren. Wenn uns dies gelingt, sind wir für die gemeinsame Zukunft mit unseren Kunden sehr zuversichtlich.

4) FXFlat gilt als Spezialist für Devisenhandel und CFD-Trading. Bleibt es auch zukünftig bei dieser Spezialisierung?
Ja, richtig, FXFlat ist besonders auf den CFD- und Forexhandel spezialisiert. Dies zeigt sich an den sehr geringen Spreads wie z.B. beim DAX und Dow Jones CFD bzw. im Devisenhandel mit Spreads ab 0,8 Pips. Zusätzlich bieten wir eine große Flexibilität durch die vordefinierten Handelsgrößen in Form von Micro-, Mini- oder Standardlots und frei wählbaren Hebeln zwischen 100 und 400. Der Devisenmarkt ist der größte und damit liquideste Markt überhaupt mit einem täglichen Handelsvolumen von mehr als 4 Billionen USD im Jahresdurchschnitt 2011.

Darüber hinaus können wir unseren Kunden immer mehr innovative Produkte anbieten, wie FX Optionen und demnächst Binäre Optionen. Neben der Vermögensverwaltung war dies der folgerichtige Schritt, um unseren Kunden die Möglichkeit des Eigenhandels anzubieten. Mit Captrader bieten wir eine Plattform u.a. zum Handel von Aktien, Futures, Optionen & ETFs direkt an über 80 Börsenplätzen. Damit decken wir das gesamte Produktangebot für den Wertpapierhandel ab.

5) Was kann man bei FXFlat alles handeln? Und wie sehen die Kosten aus?
Sie können CFDs auf Aktien, Indizes, Rohstoffe, ETFs, Anleihen und Devisen handeln. Sie haben bei CFDs keine Kommissionen, außer bei Aktien CFDs. Intraday können Sie z.B. den Dax oder Dow Jones CFD ab nur einem Punkt Spread handeln, ohne weitere Gebühren. Finanzierungskosten fallen nur bei Positionen an, die Sie long über Nacht halten. Bei Aktien CFDs zahlen Sie lediglich 0,1% vom Gegenwert, den Sie handeln. Besonders Daytrader profitieren von dem provisionsfreien Index CFD-Handel bei sehr geringen Spreads.

6) Derzeit bieten Sie den FlatTrader, den WebTrader, Metatrader4, Mobile Trader und seit neuestem die FXFlat-App an - können Sie uns kurz und prägnant die Stärken Ihrer Apps erläutern?
Unsere downloadbare Tradingsoftware FlatTrader ist die umfangreichste und am meisten genutzte Software unserer Trader. Sie haben den vollen Zugang zu Funktionen wie Chartanalyse, Indikatoren, Alarmen, Orderkombinationen, Fibonacci Tools usw. Der WebTrader kann von jedem Computer mit Internetzugang benutzt werden. Sie brauchen keine Software auf Ihrem Computer zu installieren.

Mit dem Mobile Trader können Sie mit Ihrem Handy jederzeit handeln. Speziell für das iPhone und das iPad gibt es Apps, mit denen Sie komfortabel traden können. Der MetaTrader ist aktuell für den Forexhandel programmiert, insbesondere wird das automatisierte Handeln unterstützt. Trader können rund um die Uhr EAs, also Handelssysteme backtesten und ausführen lassen.

7) Welche Innovationen planen Sie für die Zukunft?
Es werden einige spannende neue Produkte unser Angebot ergänzen. Wir bieten mit den FX Optionen bereits eine Erweiterung zum Devisengeschäft. Mit Binären Optionen werden in Kürze auch Optionsstrategien mit CFDs umsetzbar sein.

Speziell Daytrader nutzen dieses Angebot, da Binäre Optionen auch mit sehr kurzfristigen Laufzeiten handelbar sind. Als nächstes kommt ein sehr schönes iPad App raus, dass auch Demo Interessenten dauerhaft kostenfrei für real-time Forex Kurse und Chart Analysen nutzen können. Direkt danach ein App für Android Handys. In Kürze wird auch die gesamte CFD Palette auf dem Metatrader verfügbar sein.

8) Für Trader ist die Aus- und Weiterbildung ein ganz wichtiger Punkt, wenn es um die Wahl des passenden Brokers geht. Was können Sie dort Ihren Kunden anbieten?
Wir möchten, dass unsere Kunden dauerhaft erfolgreich handeln. Dies ist Kernpunkt unserer Firmenphilosophie. Wir bieten viele Schulungen wie Webinare, Seminare, auch mit externen Referenten an, denn nur gut geschulte Trader können erfolgreich an den Märkten agieren. Die Webinare enthalten u.a. Themen wie Risiko- und Moneymanagement, Livetrading und Technische Analyse.

Besonders der Umgang mit Verlusten bereitet vielen Tradern große Schwierigkeiten. Daher ist die Behavioral Finance eines der wichtigsten Aspekte und hilft auf dem Weg zum profitablen Handeln an der Börse. Weitere Education Abgebote sind Videos, Messeauftritte, Einzelcoachings, Bücher und Tradingveranstaltungen. Um die Wichtigkeit dieses Segmentes zu unterstreichen gibt es neuerdings einen Partner in Form der FXFlat-Academy mit Sitz in Luxemburg, über die diese Aktivitäten gebündelt und weiter ausgebaut werden sollen.

9) Wo kann man FXFlat in nächster Zeit treffen?
Am 23. März gibt es unser 5-Jahres Jubiläums-Live-Trading-Event im Düsseldorfer Hilton Hotel mit herausragenden und in der Branche bestens bekannten Daytradern: Birger Schäfermeier, Detlef Wormstall, Philipp Schröder, Carl Wilhelm Düvel und Giovanni Cicivelli (näheres dazu auf unserer Homepage…).

Unsere Kunden haben die einmalige Möglichkeit Deutschlands bekanntesten Tradern über die Schulter zu schauen und anschließend Fragen zu stellen. Darüber hinaus werden mein Bruder Andreas und ich unser gemeinsames Tradingbuch "So optimieren Sie Ihr Trading" - sozusagen als Preview vorstellen. Nächster Messetermin ist z.B. die Invest in Stuttgart Ende April.

Herr Weiß, vielen Dank für das Interview!


Quelle: www.broker-test.de/fxflat/interviews/fxflat-interview-mit-dem-forex-und-cfd-broker-fxflat-zum-fuenfjaehrigen-jubilaeum-19370/

FxFlat feiert 5. Geburtstag – großes Live-Trading-Event am 23.03.2012 Ganzen Artikel lesen: FxFlat feiert 5. Geburtstag – großes Live-Trading-Event am 23.03.2012 von forex-aktuell.de

Vor ziemlich genau 5 Jahren wurde der Forex-Broker FxFlat gegründet. Dieses Jubiläum möchte FxFlat zusammen mit seinen Kunden, Mitarbeitern und Partner groß feiern.

Hierzu findet am 23.03.2012 ein großes Jubiläums-Live-Trading-Event im Hilton Hotel in Düsseldorf statt. Im Rahmen des Events wird wie bereits erwähnt ein Live-Trading stattfinden. Doch dies ist noch nicht alles, denn man hat hier die Möglichkeit die 5 besten Trader kennen zu lernen und sie in ihrem Wirken zu beobachten. Die Moderation übernimmt Hermann Kutzer.

Zu den 5 erfolgreichsten Tradern gehören:
Birger Schäfermeier: Viele werden ihn als Bestseller Autor kennen. Außerdem ist er ein professioneller Daytrader. Beim Event in Düsseldorf wird er mit seinem eigenen Livekonto handeln und man kann ihm dabei über die Schultern blicken

Philip Schröder: Er ist vielen als erfahrener Aktien- und Futures-Händler bekannt. Seine Steckenpferde sind vor allem NYSE sowie Nasdaq

Giovanni Cicivelli: Er tradet eher herkömmlich und richtet seine Trading-Aktivitäten des Tages nach den aktuellen Meldungen aus den Tagesnachrichten sowie Nachrichten über entsprechende Unternehmen.

Carl Wilhelm Düvel: Er beschäftigt sich schon seit längerem mit der Entwicklung von profitablen Handelssystemen. Er leitet Seminare, analysiert Wirtschaftsräume und lehrt gleichzeitig praktikable Handelsschritte.

Detlef Wormstall: Autor des bekannten Buches „Einfach erfolgreich traden“. Desweiteren ist er für zahlreiche Veröffentlichungen in den entsprechenden Medien verantwortlich. Sein Hauptaugenmerk liegt auf dem Risikomanagement.

Für die Teilnahme ist pro Person eine Gebühr von 199 Euro fällig. Allerdings erhalten Neuanmeldungen bis zum 22.03.2012 sowie Livekunden freien Eintritt.

Neben dem Live-Trading-Event gibt es natürlich auch ein spannendes unterhaltsames Rahmenprogramm, das auf der Webseite von FxFlat ausführlich vorgestellt wird.

Hier werden auch alle weiteren relevanten Einzelheiten zu dem Event noch einmal erläutert.


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Interview: Rafael Neustadt, Head of FXFlat mit Börse Go

Sonderpublikation_Asset_Allocation_KW45-2011.pdf

Interview Rafael Neustadt Head of FXFlat mit Café du Forex

Comment se comporte le marché du forex ?

Le forex est le marché le plus grand et le plus liquide au monde. Poussé par le développement technologique, mais également par la globalisation, le marché du forex deviendra de plus en plus important dans l’avenir.

Pour l’année 2012, deux facteurs clés joueront un rôle de premier plan : d’un côté, l’évolution de la crise de l’euro qui a dominé les marchés en 2011 et de l’autre, la question de la taxation sur les transactions financières.....

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Interview mit Rafael Neustadt im Traders Magazin Ausgabe 03/2011

In Deutschland gab es bereits zahlreiche Versuche, den CFD-Handel an einer Börse einzuführen, aber alle Ideen hierzu sind wieder in der Schublade verschwunden. Ein Grund dafür ist laut Rafael Neustadt, Head of FXFlat, die geringe Kostenstruktur des CFD-Handels....

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CFDs werden nur außerbörslich gehandelt. Ist das nicht ein Nachteil für den Anleger?  Der außerbörsliche Handel ist kein neues Phänomen und wird von Tradern auf der ganzen Welt geschätzt, da er ihnen die tägliche Arbeit erleichtert. In der Regel ist der außerbörsliche Handel schneller als der börsliche, was nicht nur für Daytrader mit großen Umsätzen ein Vorteil ist.  Der außerbörsliche Handel ist nicht ausschließlich für CFDs reserviert, auch Retail-Derivate wie Optionsscheine oder Turbos werden oft ohne Börse gehandelt. Aktuelle Zahlen zeigen, dass bei diesen Produkten weit mehr Volumen über die außerbörslichen Plattformen gehandelt wird als börslich. Durch den intensiven Wettbewerb gibt es heutzutage auch für den außerbörslichen Handel – Over-the-Counter-Handel (OTC) – sehr hohe Standards, die sich nicht mehr merklich vom Börsenhandel unterscheiden. Dazu gehören etwa die Misstrade-Regelungen, die auch im OTC-Geschäft klar geregelt sind. Die außerbörsliche Handelsform ist außerdem kostengünstiger, da hier die Maklercourtage und sonstige Gebühren wegfallen. Sie existieren nicht beim direkten CFD-Handel, nur bei Aktien-CFDs wird bei den meisten Anbietern eine Gebühr verlangt. Dabei gibt der Anleger seine Stückzahl und Seite vor und erhält einen handelbaren Quote. Dieser ist für ihn einige Sekunden (in der Regel fünf Sekunden) reserviert. Innerhalb dieser Spanne kann der Kunde jederzeit die Order ausführen. Der Vorteil liegt für Hach auf der Hand: „Der Kunde hat sofort seine Ausführung und muss nicht mit Limiten arbeiten oder auf sonstige Handelsusancen der Börsen Rücksicht nehmen, die ihn gegebenenfalls erst zu einem späteren Zeitpunkt mit einer Ausführung versorgen.“In Deutschland gab es bereits zahlreiche Versuche, den CFD-Handel an einer Börse einzuführen, aber alle Ideen hierzu sind wieder in der Schublade verschwunden. Ein Grund dafür ist laut Rafael Neustadt, Head of FXFlat, die geringe Kostenstruktur des CFD-Handels. „Da die Margen sehr klein sind, ist dieses Segment bisher nicht attraktiv genug für Börsen und Großbanken.“ Allerdings hält Neustadt es für nicht ausgeschlossen, dass in Zukunft auch ein Handel an der Börse möglich ist.

Interview mit Rafael Neustadt im Top Magazin Düsseldorf

Der Handel mit Währungen ist interessanter denn je....

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Die größten Mythen rund um CFDs. Interview mit Rafael Neustadt

Die_groessten_Mythen_rund_um_CFDs.pdf

......die Preisbildung bei CFDs erscheint oft intransparent und nicht nachvollziehbar. Die Preisbildung von CFDs orientiert sich wie bei anderen Derivaten am Kurs des jeweiligen Basiswertes. Da CFDs ein sogenanntes „Delta 1-Produkt“ sind – das heißt die Volatilität spielt bei der Kursbildung keine Rolle – und die Kursbewegung des Basiswertes annähernd 1:1 nachvollziehen, ist die Preisstellung sehr transparent. Das können CFD-Anleger leicht erkennen, wenn sie die Kurse des Basiswertes gegen die CFD-Kurse laufen lassen.
Das leuchtet unmittelbar ein, denn wie bei anderen Derivaten üblich, stellen Market Maker die Preise für ihre CFDs. Da sie nicht wissen, ob der Kunde kaufen oder verkaufen will, stellen sie ihre Kurse hart am Preis des Basiswertes. Denn sie müssen ihr Risiko durch den Kauf oder Verkauf des zugrunde liegenden Basiswertes absichern. Stellen sie die Preise zu weit vom eigentlichen Kurs des Basiswertes, können sie Ver- luste erleiden. Ist der Preis zu hoch, verkaufen Anleger den Basiswert besser als am Markt. Umgekehrt können Anleger günstig kaufen, wenn der Market Maker einen zu niedrigen Preis quotiert. Daher sind die Spannen im CFD-Handel eng gestellt und ohne Gebührenaufschlag. Beim DAX beispielsweise wird bei einem Stand von 7000 Punkten der CFD auf 6999 bis 7001 Punkte gestellt. Daher ist der CFD-Handel sehr transparent. Etwas komplexer wird es bei Positionen, die länger gehalten werden, da die Finanzierungskosten wie bei Derivaten üblich einkalkuliert werden.
3. CFDs sind hochspekulative, komplizierte Finanzderivate und die Cashburn-Rate der Kunden ist sehr hoch. CFDs gehören zu den Finanzderivaten. Sie können per Definition einen sehr hohen Hebel haben und daher auch spekulativ eingesetzt werden. Ihr Vorteil sind aber ihre Vielseitigkeit und Transparenz. CFDs können vom Anleger mit einer mode- raten oder sogar ganz ohne Hebelwirkung gewählt werden. Das kann völlig nach der eigenen Risikopräferenz bestimmt werden. Die heutige Software zahlreicher Anbieter gibt dem Anleger die Möglichkeiten dazu. Außerdem kann der Anleger den Preis eines CFDs jederzeit leicht nachvollziehen, da es sich annähernd 1:1 zum Basiswert bewegt. Das erleichtert gerade für Einsteiger den Umgang und beispielsweise die Platzierung der Stoppkurse. „Im Gegensatz zu anderen Deri- vaten wie zum Beispiel Optionen oder Optionsscheinen ist hierfür keine komplizierte Berechnung nötig“, erklärt Matthias Hach.
Dennoch verlieren viele Anleger Geld mit dem CFD-Handel, und das durch die Hebelwirkung meist auch sehr schnell. Das unterscheidet den CFD-Markt aber nicht von anderen Derivatemärkten. „Hier muss man sein Risiko genauso managen wie seine Chancen, da der Hebel die Gewinne und Verluste verstärkt“, meint Michael Lippa. Daher sollten gerade Neueinsteiger in diesem Geschäft erst einmal ein Gefühl für die Kursbewegungen der Derivate entwickeln und mit moderaten Hebeln starten.
Als CFDs neu in Deutschland waren, agierten Anleger häufig mit zu hohen Hebeln, beachteten das Risiko-Management nicht und wendeten zudem keine klare Handelsstrategie an. Entsprechend hoch war die sogenannte „Cashburn- Rate“. Bei einem Hebel von beispielsweise 50 muss sich der zugrunde liegende Basiswert nur zwei Prozent in die nicht erwartete Kursrichtung entwickeln, um den kompletten Kapitaleinsatz zu verlieren. Daher sind Anbieter von CFDs angehalten, die Produkte nur Kunden anzubieten, die in die höchste Risikoklasse eingestuft wurden. Das zeigt Wirkung: Eine Umfrage bei den etablierten CFD-Häusern in Deutschland zeigt einen ganz klaren Trend zu einer sinkenden Cash-burn-Rate. Durch die Tendenz, die Produkte für einen längeren Anlagehorizont zu nutzen und dafür moderate Hebel zu verwenden, sinkt auch die Geldverbrennungsrate. Die Kundenschicht hat sich von den reinen Spekulanten zu den Investoren verschoben.
4. Die Market Maker spekulieren gegen den Kunden und verdienen an seinen Verlusten. Um die Arbeit eines Market Makers besser zu verstehen und zu erkennen, welche Möglichkeiten er hat, sein Geld zu verdienen, haben wir mit einem von ihnen gesprochen...
März 2011

Rafael Neustadt
Head of FXFlat